Stefan Koim

Konzertgitarrist

news

NAXOS CD RELEASE

Nach den erfolgreichen Solo-einspielungen “A l’Espagnol” und “Royal” veröffentlichte Stefan Koim mit dem Ensemble Cembaless am 29.01.2021 die CD “Passacaglia della vita”.

EEEMERGING+

Mit dem Ensemble Cembaless wurde Stefan Koim kürzlich in die Förderung des “EEEMERGING+ Programms 2020” der EU aufgenommen.

Universität Osnabrück

Seit Oktober 2019 hat Stefan Koim die Fachleitung Zupfinstrumente am Institut für Musikwissenschaft und Musik-pädagogik (IMM) der Universität Osnabrück inne.

“Stefan Koim ist ein äußerst feiner, interessanter und vielseitiger Gitarrist. Sein wunderschöner “Sound” auf der Gitarre dient stets noblen musikalischen Ideen. Stefan Koim entwickelt sich immer weiter (das Beste, was man überhaupt von einem Musiker sagen kann!). Immer wieder sucht er mutige, ungewöhnliche, neue Projekte aus allen Epochen, von der alten Musik bis hin zu den skurrilsten Werken der Gegenwart. Ich wünsche diesem exzellenten jungen Gitarristen den großen Erfolg, den er so reichlich verdient.”

–  Eliot Fisk –

biographie

Stefan Koim, geboren 1986 in Hamm/Westfalen begann seine musikalische Ausbildung an der Städt. Musikschule Hamm, gefördert und unterstützt von seinem Lehrer Bernd Kortenkamp. Von 2004 bis 2006 studierte er schulbegleitend an der Koblenz International Guitar Academy in der Klasse von Herrn Prof. Hubert Käppel. Im Oktober 2006 nahm er nach dem Abitur das parallele Musikstudium der Studiengänge Musikpädagogik und künstlerische Instrumental-ausbildung an der Hochschule für Musik in Köln in der Klasse von Prof. Hubert Käppel auf. Im Rahmen des ERASMUS-Programmes besuchte er von Oktober 2009 bis Juni 2010 die Universität Mozarteum Salzburg (Klasse Prof. Eliot Fisk). Im Juli 2011 schloss er seine Studien in Köln mit zwei Diplomen (mit Auszeichnung) und in Salzburg mit dem Bachelor of Arts ab. Nach einem einjährigen Studium im Rahmen des Fulbright Programmes am New England Conservatory Boston, USA in der Klasse von Eliot Fisk kehrte Stefan Koim an die Universität Mozarteum Salzburg zurück und schloss dort das Studium Master of Arts mit Auszeichnung ab. Der Grad Master of Music (mit Auszeichnung) wurde ihm 2014 von der Hochschule für Musik Würzburg verliehen. Stefan Koim vervollständigte seine musikalische Ausbildung an der dortigen Musikhochschule in der Meisterklasse von Prof. Jürgen Ruck. Ergänzt wurden die künstlerischen Studien durch Akademien (u.a. Accademia Musicale Chigiana Siena, Fondazione Giorgio Cini) und regelmäßige Meisterkurse bei renommierten Musikern wie Konrad Junghänel, Jakob Lindberg, Han-An Liu, Carlo Marchione, Roberto Aussel, Pavel Steidl, Manuel Barrueco und Oscar Ghiglia.

Stefan Koim errang mehrere nationale und internationale Preise, begonnen mit zahlreichen Auszeichnungen beim Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ bis hin zum kürzlich erhaltenen 4. Preis beim BostonGuitarFest Competition. Mit dem Ensemble Cembaless gewann er im Jahr 2015 sowohl den 3. Preis als auch den Publikumspreis des Biagio-Marini-Wettbewerbs in Neuburg an der Donau, 2016 folgte der Publikumspreis der “ZAMUS Spielwiese” und Anfang diesen Jahres der Publikumspreis und der “Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks“.

Aufgrund seiner Vielseitigkeit und der Beherrschung weiterer Instrumente wie E-Gitarre, Banjo, Charango, Barockgitarre und Erzlaute wird Stefan Koim für Uraufführungen, Filmmusiken und Opernaufführungen angefragt. Konzertreisen führten ihn nach Russland, Italien, Schweiz, Österreich, Dänemark und in die USA. 2013 eröffnete er das renommierte BostonGuitarFest mit einer Uraufführung (siehe Medien/Video). Weitere Höhepunkte waren u. a. Konzerte in der Paulskirche Frankfurt, der Philharmonie Essen, der Kölner Oper, der TivoliVredenburg Utrecht, der Jordan Hall Boston, im Wiener Saal in Salzburg, im Händelhaus Halle, im Glasunov-Saal des Rimskij-Korsakov Konservatoriums in St. Petersburg, in der Gnesin-Musikakademie Moskau oder an der Harvard University in Cambridge.

Stefan Koim wurde u.a. von der Rotary Foundation, der Fulbright-Kommission, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Veröffentlichung der Solo CDs “A l’Espagnol” und “Royal” ist der Beginn einer langfristigen Kooperation mit dem namhaften Label “musicaphon” in Kassel. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur “Klangkartei”.

CD Rezension im Magazin des Bund Deutscher Zupfmusiker e.V.
Stefan Koim wurde am 10.02.2015 in die live moderierte Nachmittagssendung WDR 3 TonArt eingeladen um dort über die Rolle als moderner Musiker zu sprechen.
Bericht “Angelegenheit des Herzens” vom 24.01.2015 im Westfälischen Anzeiger über die Veröffentlichung der Debüt-CD “A l’Espagnol”
Konzertkritik “Ins Elisabethanische Zeialter versetzt” vom 14.01.2015 im Westerwälder Anzeiger
Bericht “Stipendiat des deutschen Volkes” vom 19.06.2013 im Westfälischen Anzeiger über Stefan Koims Konzerte im BostonGuitarFest 2013

termine

06.10.2021

“Schlosskonzerte”
Konzert mit Cembaless
19:30 Uhr, Schloss Heessen Hamm

28.09.2021- 03.10.2021

EEEMERGING+ Festival
Konzert mit Cembaless
Ambronay, Frankreich

19.08.2021- 22.08.2021

Cembaless on Tour in Kroatien/Österreich

07.08.2021-15.08.2021

Cembaless on Tour in Kroatien
​Residenz Riga

29.07.2021- 06.08.2021

Cembaless on Tour in Lettland
Residenz Opatija

27.07.2021

“29. Gitarren-Festival Iserlohn”
​Vortragskonzert
16:00 Uhr, Städtische Galerie Iserlohn

22.05.2021

“Internationale Händel Festspiele Göttingen”
Konzert mit Cembaless

08.05.2021

Konzert mit Barock:Trio:Köln
Düren

April 2021

“Universitätsmusik”
Solokonzert Livestream
19:30 Uhr, Universität Osnabrück, Schloss

15.03.2021

Solokonzert
18:00 Uhr, St. Annakirche Düren

14.02.2021

“Alte Musik in Fürstenfeld”
Konzert mit Cembaless
19:00 Uhr, Churfürstensaal

17.01.2021

Solokonzert
Pauluskirche Hamm

media

John Dowland (1563-1626) “Go chrystal tears”

Abschlusskonzert der 37. Sommerakademie Neuburg an der Donau

 

Saul Chapela (1988)   “Catarsis”  I. Prelude  II. Water  III. Blood  IV. Fire

Uraufführung des Preisträgerwerks des “Boston  Composition Competition 2012” als Eröffnung des “BostonGuitarFest” 2013

Joh. Seb. Bach (1685-1750) aus Violinenpartita d-moll BWV 1004: Sarabande

Finale Boston Guitar Competition 2015, Jordan Hall

 

Hans Werner Henze (1926–2012)   Royal Winter Music  Sonata No.2

I. Sir Andrew Aguecheeck  II. Bottom’s dream  III. Mad Lady Macbeth

“Emerging Artist Marathon concert” am 22.06.2013 in der Jordan Hall des New England Conservatory Boston

John Dowland (1563-1626) Fantasia D.P. 71

Hans Werner Henze (1926-2012) I Sir Andrew Aguecheeck aus Royal Winter Music II

“Concorso Internazionale di Gargnano” 2013

Joaquin Rodrigo (1901-1999) Concierto de Aranjuez  2. Satz Adagio

Konzert der Konrad-Adenauer-Stiftung am 18.05.2012 im Französischen Dom Berlin mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg

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Hier finden Sie weitere Informationen zu Stefan Koims kürzlich erschienenen CDs À L’ESPAGNOL und ROYAL (Label musicaphon). Bei Interesse senden Sie bitte eine Nachricht über das Kontaktformular mit Angaben Ihrer Postadresse bzw. Lieferadresse und der Anzahl der gewünschten Exemplare. Für den Versand innerhalb Deutschlands wird pro Bestellung eine Pauschale in Höhe von 2 Euro erhoben. Die Lieferung erfolgt sobald wie möglich, mit der Bitte, den Betrag auf das in der beiliegenden Rechnung angegebene Konto zu überweisen.

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ROYAL (musicaphon M56975) à 15 Euro

„ROYAL …, edler Klang in höfischem Kontext“ so könnte man in kurzen Worten die Musik des berühmten Renaissancelautenisten John Dowland beschreiben, die im Mittelpunkt dieser CD von Stefan Koim steht. Dabei werden auf der einen Seite Kompositionen von Dowland selbst vorgestellt; Kompositionen, die eine beeindruckende Verbindung von Herz, Geist und Intellekt aus der Feder eines weltgewandten Musikers des 16. Jahrhunderts darstellen. Auf der anderen Seite stehen die beiden bedeutenden modernen Kompositionen von Benjamin Britten und Hans Werner Henze, die in ihren Werken Bezug auf Dowland und die Lautenmusik des Elisabethanischen Zeitalters nehmen. Explizit geschieht dies in Brittens Nocturnal, einem Variationswerk über John Dowlands Air Come heavy sleep, deren Ursprungsgestalt allerdings untypischerweise erst ganz am Ende der Komposition erscheint. Eher implizit ist der Bezug bei Hans Werner Henze, der sich die Inspiration für seinen in London komponierten Zyklus Royal Winter Music in den Werken des englischen Lyrikers und Dramatikers William Shakespeare holte, bekanntlich ein Zeitgenosse Dowlands. Unvorstellbar daher, dass er bei der Abfassung seines Werks für Sologitarre nicht auch Dowlands Lautenmusik im Ohr hatte … Und so sollen die auf dieser CD versammelten Kompositionen vor allem auf zweierlei aufmerksam machen: auf den immer noch faszinierenden Klang einer Zeit, die vielfach als das „Goldene Zeitalter“ der englischen Geschichte bezeichnet wird, sowie auf das auch nach 400 Jahren immer noch inspirierende Potential dieser Musik für die Musik der Moderne.

John Dowland (1563-1626)

  1. Fantasia DP 73 – 3:00
  2. Fantasia DP 71 – 5:34
  3. Fantasia 1a – 4:01                                                                            

Benjamin Britten (1913-1976)

  1. Nocturnal after John Dowland for Guitar Op. 70 – 16:39                   

John Dowland

  1. Sir John Langton’s Pavan – 5:08
  2. Sir John Smith, His Almain – 2:16

The Most High and Mighty Christianus the Fourth  

  1. King of Denmark, His Galliard 2:40

Hans Werner Henze (1926-2012)

Royal Winter Music:

Second Sonata on Shakespearean characters

8. Sir Andrew Aguecheeck – 5:42

Stefan Koim

Gitarre · Guitar

Aufgenommen · recorded: 15.-17. Juli 2013, Tonstudio der Universität Mozarteum Salzburg

Aufnahmeleitung · recording supervision: Sascha Tekale

Editing, Texte: Stefan Koim

Mastering: Peter Schmidt

Photos: Jesse L. Weiner

Instrument: Konzertgitarre von Stephan Connor (2010)

Translation: Howard Weiner

Executive Producer: Rainer Kahleyss

© und P 2014 Klassik Center, Kassel

À L’ESPAGNOL (musicaphon M56963) à 15 Euro

Auf seiner Debut-CD „À L’ESPAGNOL“ präsentiert Stefan Koim Kompositionen von der Barockzeit bis zur Moderne, deren verbindendes Element eine kreative Adaption spanischer Musiktraditionen ist – eine Adaption, die im Einzelfall durchaus unterschiedliche Formen annehmen konnte: Während in Johann Sebastian Bachs Ciaccona aus der 2. Violinpartita die spanischen Bezugspunkte auf formaler Ebene durchscheinen – die Ciaccona ist ursprünglich ein spanischer Volkstanz –, stellen folkloristische Elemente bei den spanischen Komponisten Fernando Sor, Manuel de Falla und Joaquín Rodrigo einen wichtigen Aspekt ihres jeweiligen Personalstils dar. Und der französische Komponist Tristan Murail schließlich integriert, um seine Klangvorstellungen auf der Gitarre zu verwirklichen, in sein Werk Tellur Spieltechniken aus der spanischen Flamenco-Musik. Bemerkenswert ist dabei, dass die Rezeption von Elementen spanischer Musik in allen Fällen entweder über Frankreich oder in direkter Auseinandersetzung mit Einflüssen der französischen Musik bzw. der Musik französischer Komponisten erfolgte: Bach beispielsweise legte seiner Komposition ein französisches Formmodell der Ciaccona zugrunde, Sor verbrachte gerade die in Bezug auf sein Œuevre für Gitarre produktivsten Jahre seines Lebens im Zentrum des französischen Musiklebens, in Paris. De Falla wiederum widmete sein Werk dem von ihm sehr verehrten französischen Komponisten Claude Debussy und Rodrigo sowie Murail entwickelten ihre Personalstile in Auseinandersetzung mit jeweils aktuellen Tendenzen im französischen Musikleben. Mit dieser Mischung spanischer und französischer Elemente verweisen die auf dieser CD versammelten Kompositionen einmal mehr auf die enge Verknüpfung der verschiedenen Musikstile Europas, auch über Nationengrenzen hinweg.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)  

1.  aus der Partita für Violine BWV 1004: Ciaccona – 12:41

Fernando Sor (1778-1839)

2. Fantasia Nr. 7, Opus 30 – 12:43

Manuel de Falla (1876-1946)

3. Homenaje à Debussy – 3:09

Joaquín Rodrigo (1901-1999)

4. Invocation et Danse (Hommage à Manuel de Falla) – 7:41

Tristan Murail (*1947)

5. Tellur – 10:06

 

Gesamtzeit · total        46:23